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Aktuelle Lage zur Aviären Influenza

Stand: 01.08.2016


Seit November des letzten Jahres wurden im Südwesten Frankreichs zahlreiche Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI, Geflügelpest) des Subtypes H5 nachgewiesen.

Kurz vor Weihnachten war es zu einem hohen und unerwartetem Ausmaß der Ausbrüche gekommen. Nachdem in den Monaten März bis Juni keine weiteren Ausbrüche gemeldet wurden, kam es im Juli erneut zu drei Ausbrüchen in den Departements Dordogne und Aveyron, ebenfalls im Südwesten Frankreichs.
Die Betriebe liegen bereits in den von Frankreich gemäß Artikel 16 Absatz 4 der Richtlinie 2005/94/EG (Richtlinie zur Bekämpfung der aviären Influenza) eingerichteten Restriktionsgebiet und die vorgegebenen Bekämpfungsmaßnahmen wurden durchgeführt.

Weitere Informationen zum Geflügelpestgeschehen in Frankreich:

Aktuelle Durchführungsbeschlüsse finden Sie hier.

Die Internetseite des französischen Landwirtschaftsministeriums mit den aktuellen Ausbruchszahlen finden Sie hier.

Eine Karte des französischen Landwirtschaftsministeriums, in der die Schutz- (lila), Überwachungszonen (gelb) und das weitere Restriktionsgebiet (blau) dargestellt sind, sind hier zu finden.

Die Internetseite der EU-Kommission bietet weitere Informationen zur aviären Influenza und zu den Ausbruchsgeschehen in Europa, sie ist hier zu finden.

In Italien kam es im Mai zu zwei Ausbrüchen der hochkontagiösen aviären Influenza vom Typ H7N7 bei Legehennen und Mastputen im Nordosten des Landes. Neben der Einrichtung von Schutz- (Umkreis von mindestens 3 km um den Ausbruchsbetrieb) und Überwachungszonen (Umkreis von mindestens 10 km um den Ausbruchsbetrieb) wurde von Italien gemäß Artikel 16 Absatz 4 der Richtlinie 2005/94/EG (Richtlinie zur Bekämpfung der aviären Influenza) ein weiteres Restriktionsgebiet eingerichtet. Nachdem bis zum 20. Juni keine weiteren Fälle aufgetreten sind, wurde die Zonierung wieder aufgehoben.

In Niedersachsen wurde der letzte Ausbruch einer hochpathogenen aviären Influenza vom Typ H7N7 im Juli 2015 im Landkreis Emsland festgestellt. Am 03.09.2015 trat die Aufhebung des gesamten Beobachtungsgebietes in Kraft und somit gilt die Geflügelpest in Niedersachsen als erloschen.

In Niedersachsen werden regelmäßig Monitoring-Untersuchungen in Hausgeflügelbeständen und bei Wildvögeln durchgeführt. Im ersten Halbjahr 2016 sind im Hausgeflügelmonitoring bisher mehr rund 500 Proben aus etwa 50 Beständen untersucht worden. Im Wildvogelmonitoring sind bisher etwa 350 Proben untersucht worden. Alle Untersuchungen auf das Vogelgrippevirus waren negativ.

Weitere Informationen zur aviären Influenza finden Sie hier.

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