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2. Niedersächsisches Tiergesundheitssymposium 2017 - Schwerpunkt Geflügelpest - Resümee

18.09.2017



Bildrechte: © LAVES

Am 31.08.17 und 01.09.17 veranstaltete das Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem LAVES das 2. Niedersächsische Tiergesundheitssymposium mit dem Schwerpunktthema Aviäre Influenza (AI).

Über 150 Teilnehmer aus Behörden und Verbänden nahmen an dem Symposium teil. Referenten aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium, der Wissenschaft, der Landwirtschaft und Tierärzteschaft erläuterten die Anpassungen im nationalen und EU-Recht zur AI, die Schwachstellenanalyse bei der Biosicherheit, Risikoermittlungen, -einschätzungen und -bewertungen sowie Wege zur Vermarktung sicherer Produkte unter teilweise massiven Transport- und Handelsbeschränkungen.

Durch die Veranstaltung führten am ersten Tag Herr Prof. Haunhorst, Präsident des LAVES, und Frau Dr. Gottstein, Leiterin des Referates 203 (Tierseuchenbekämpfung) im Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Herr Minister Meyer eröffnete das 2. Tiergesundheitssymposium in Oldenburg

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Am zweiten Tag übernahmen Frau TÄ Böhne, Tierärztekammer Niedersachsen, und Frau Dr. Bothmann, Leiterin der Abteilung (Tiergesundheit) 3 des LAVES, die Moderation der Veranstaltung. An die Teilnehmer wurde der Appell gerichtet, die Informationen weiterzutragen und den Prozess der Verankerung im Alltag aktiv zu begleiten.

Eröffnet wurde das Symposium durch den Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Die im Zuge der Geflügelpest angeordnete Stallpflicht für die gesellschaftlich gewollte Freilandhaltung seigrundsätzlich zu überdenken. Die Tierdichte in einzelnen Regionen müsse langfristig verringert und Mängel bei der Biosicherheit müssen konsequent vermieden werden. Und auch hinsichtlich der Zwölf-Wochen-Frist gäbe es Handlungsbedarf auf EU- und Bundesebene.


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In zehn Vorträgen zur Aviären Influenza („Geflügelpest") wurde in den folgenden zwei Tagen das zurückliegende H5N8-Geschehen in Europa, Deutschland und Niedersachsen beleuchtet, ausgewertet und - soweit möglich - unter Berücksichtigung aller bisherigen Erkenntnisse in Handlungsempfehlungen umgesetzt. Es wurden außerdem Betriebsbesichtigungen angeboten: unter anderem in einer Putenbrüterei, einem Puten haltenden Betrieb und einem Dienstleistungsunternehmen der Schädlingsbekämpfung.

Eine Zusammenfassung der Tagung und das Schlusswort der Veranstaltung erfolgte durch Herrn Prof. Kühne, Leiter der Abteilung 2 im Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

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